Lukas Spitzenberg

1. Wie hast Du den Wettbewerb selbst erlebt ?

„Ich hatte unglaublich viel Spaß. Ich habe mir selber keinen Druck gemacht und genoss die Freiheit, das tun zu dürfen und das sagen zu dürfen, was ich will. Sein eigener Regisseur, Cutter, Drehbuchautor, Bühnenbildner, etc. zu sein ist nicht gerade eine leichte Aufgabe und mein Arbeitsprozess bestand auch sehr viel aus Alles-über-den-Haufen-werfen, aber das ist ja gerade das spannende daran, dieses „Verloren-sein“. Besonders die Solo-Performance war unglaublich aufregend, weil man einfach für alles verantwortlich ist und das dann auch noch vor Leuten aufführt, also blöd gesagt: Wenn es Scheisse wird und das Publikum es nicht geil findet, ist es dein Fehler. Demzufolge gilt aber auch: Wenn es geil wird und das Publikum es liebt, dann ist es dir zu verdanken! Beide dieser Gedanken, waren in meinem Kopf, als ich auf meinen Auftritt gewartet hab, aber schlussendlich versuchte ich einfach Spaß zu haben.“

2. Inwieweit hilft bzw. hat Dir das Stipendium weitergeholfen, Deine Ausbildung zum Schauspieler zu verbessern wie es ohne das Stipendium nicht möglich gewesen wäre ?

„Das Stipendium ermöglicht mir, den Doppelabschluss zu machen und nebenbei nicht arbeiten zu müssen. Somit kann ich mich im letzten Semester voll und ganz auf das konzentrieren, was ich liebe: Schauspiel!“

3. Was würdest Du zukünftigen Bewerbern über das Stipendium erzählen und ihnen für ihre Bewerbung empfehlen ?

„Habt Spaß an der ganzen Sache, macht euch nicht mehr Druck, als eh schon da ist, und wenn ihr euch fragt: „Kann ich das wirklich machen?“ seid ihr höchstwahrscheinlich auf dem richtigen Weg!““

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